Die personal-politische Begründung für eine Mitarbeiter-Befragung

Eine Mitarbeiterbefragung kann helfen, die Arbeit des Personalbereichs und die mitarbeiterbezogene Arbeit der Führungskräfte "vor Ort" auf eine realistischere Basis zu stellen.

Zum einen zeigt die Befragung in einer strategischen Dimension: ob wir mitarbeiterbezogen die richtigen Dinge tun (und nicht nur Dinge, von denen wir glauben, daß die Mitarbeiter sie wollen); und zum anderen in einer operativen Dimension: ob wir die gewünschten mitarbeiterbezogenen Aktivitäten richtig tun.

Die Befragung hilft somit, die strategischen Stoßrichtungen der Personalarbeit besser zu fixieren, und sie ist zugleich ein Kontrollinstrument, welches ein direktes Feedback ermöglicht.

Strategische Ziele, die sich auf Mitarbeiterorientierung und damit auf Personalarbeit beziehen, sich dabei jedoch nicht an konkreten Wünschen der Betroffenen orientieren, sind Pseudoziele. Kontrolle, die sich lediglich auf statistische "Hardfacts" verläßt, verzichtet auf die Berücksichtigung von Einstellungen und Verhaltensaspekten.

Die Geschäfte beim XY-Versand laufen gut. Die Zeit ist günstig, um die Befragung nicht als Sanierungsmittel zu sehen, sondern eher als ein Instrument der Bewußtseinsbildung: "Wir sind gut, aber wir wollen noch besser werden" - damit auch eine enge Verbindung zum Konzept "Exzellentes Versandhaus". Dies unterstreicht: Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen sind wesentliche Grundlage für eine offene, kooperative und ehrliche Personal- und Führungsarbeit.

  Befragungsskonzept